Eine pH-Elektrode wird zum Messen des pH-Wertes verwendet.

Das Kernstück einer pH-Elektrode ist eine Glasmembran aus einem speziellen pH-selektiven Glas. Dieses Glas reagiert mit mit dem Wasser im Aquarium und bildet an der Oberfläche eine hauchdünne, nicht sichtbare wasserhaltige Quellschicht. Diese Gel- bzw. Quellschicht ist pH-selektiv und tritt mit den H-Ionen der Messlösung in Wechselwirkung. Die Quellschicht gilt dabei als selektive Barriere. Die H-Ionen (H+) können durch die Quellschicht durch, alle anderen Ionen jedoch nicht.

Vor der eigentlichen Messung ist es nötig, die pH-Elektrode zu prüfen und einzustellen. Dieser Vorgang wird in der Praxis als Kalibrierung bezeichnet, tatsächlich handelt es sich um eine Kalibrierung mit anschließender Justierung. Zu diesem Zweck wird die pH-Elektrode in ein, zwei oder mehrere unterschiedliche Pufferlösungen mit einem definierten pH-Wert getaucht und der dabei am Messgerät angezeigte Wert auf den Sollwert gestellt. Bei der 2-Punkt-Kalibrierung wird zuerst mit einem Puffer mit pH = 7,0 die Asymmetrie der Elektrode korrigiert und anschließend mit einem anderen Puffer (vorzugsweise im zu erwartenden pH-Bereich) die Steilheit.